ELB-Vollbohrer

EINLIPPEN-VOLLBOHRER
Bereich Dmr. 1,90 bis Dmr. 30,70 mm



Vorteile des Einlippen-Bohrverfahrens
Bohrtiefen ab > 3 x d sind wirtschaftlich durch Tiefbohren.
Bohrtiefen bis 100 x d sind möglich.
Große Betriebssicherheit durch kontinuierlichen Spanfluß.
Die erzielbaren geringen Bohrungstoleranzen und guten Oberflächen ersparen weitere Arbeitsgänge.
Wesentlich geringere Ausschußquoten.
Hohe Schnittgeschwindigkeiten und große Vorschübe,
schnellerer Durchfluß der Werkstücke durch die Fertigung,
somit Abbau der Läger.


Werkzeug zur Erzeugung von Bohrungen nach dem ELB-Tiefbohr- verfahren. Einlippen-Vollbohrwerkzeuge werden im Durchmesserbereich von 0,7 bis ca. 40 mm eingesetzt. Das Länge/Durchmesserverhältnis kann bis ca. 200 liegen. Bei Bearbeitungszentren gilt L/D max. ca. 40.
Die Schneide erstreckt sich über den Radius der herzustellenden Bohrung. Das Werkzeug besteht aus Werkzeugkopf, gesicktem Schaft und dem Einspannkolben (Hülse). Der “klassische” Einlippenvollbohrer besitzt einen Vollhartmetallkopf, in dem Schneide und Führungsleisten eingeschliffen sind.
Bild:
Einlippenvollbohrwerkzeug (Hartmetallkopf auf Rohrschaft)


Werkzeuge mit kleineren Durchmessern (unter ca. 6 mm) werden heute, sobald die Bohrtiefen nicht zu groß sind, ganz aus Hartmetall gefertigt. Dies gilt ebenso für die Kleinstabmessungen, die bereits ab 0,7 mm eingesetzt werden.
Bild:
Einlippenvollbohrwerkzeug
Mit auswechselbaren Verschleißteilen (Schneide und Führungsleisten) Grundkörper ist aus Vollmaterial hergestellt.


Bei den größeren Abmessungen wurden in der Vergangenheit häufig auch HM-Leisten und HM-Schneide eingelötet. Heute wird der Durchmesserbereich ab ca. 18 mm zunehmend von Einlippen-Tiefbohrwerkzeugen mit wechselbaren Schneidplatten und Führungsleisten beherrscht.
Bild:
Einlippenvollbohrwerkzeug
Mit auswechselbaren Verschleißteilen (Schneide und Führungsleisten) Grundkörper ist aus Vollmaterial hergestellt.




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